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Die Versammlungsbehörde der Stadt Osnabrück bestätigt Fridays For Future Osnabrück das Befahren der A33 mit Fahrrädern
Die Ungewissheit über den Ablauf der von Fridays for Future Osnabrück angemeldeten Fahrraddemonstration gegen den Ausbau der A33 Nord ist vorbei. Die Versammlungsbehörde der Stadt Osnabrück teilte der Ortsgruppe im Kooperationsgespräch mit, dass die Autobahn am 16.03.2025 befahren werden darf. 

Folgende Änderungen ergeben sich beim Ablauf der Veranstaltung:
Versammlungsbeginn 08:30 Uhr Platz des 17. Juni / OsnabrückHalle
Demoroute: Neuer Graben – Neumarkt – Kollegienwall – Petersburger Wall – Hannoversche Straße – Auffahrt auf die A33 Richtung Belm – Befahren der Autobahn: 09:15 Uhr – 09:45 Uhr Abschnitt Voxtrup bis Lüstringen – Abfahrt von der A33 – Mindener Straße – Boltenweg – Friedensweg – Belmer Straße – Weberstraße – Gartlager Weg – Venner Weg – Kalkrieser Weg – Bahlweg – Nordstraße (enthält Steigungen – Vorsicht Poller auf dem Radschnellweg) – Zwischenkundgebung: 10:30 Uhr – 10:50 Uhr auf dem Feld ggü. der Bushaltestelle Nordstraße – Bremer Straße – Bohmter Straße – Alte Poststarße – Wittekindstraße – Neumarkt – Neuer Graben
Ende der Versammlung etwa 12:00 Uhr

Im Kooperationsgespräch lehnte die Versammlungsbehörde die zuvor angemeldete Route außerhalb des Evakuierungsbereichs ab. Sie stützte sich dabei einseitig auf die Position der Autobahn GmbH, die – wenig überraschend – keine Fahrraddemonstration auf der Autobahn will. Stattdessen schlug die Versammlungsbehörde vor, die Demonstationsroute über das Autobahn-Teilstück Voxtrup-Lüstringen zu führen. Weder diese vorgeschlagene Alternativroute durch das Evakuierungsgebiet noch die vorgeschlagene Uhrzeit am Sonntagvormittag entsprechen den ursprünglichen Vorstellungen. Dennoch ist Fridays For Future Osnabrück der Versammlungsbehörde dankbar, dass sie hier einen akzeptablen Interessenausgleich im Sinne der Versammlungsgesetze herbeigeführt hat. “Das Ergebnis in der Auseinandersetzung mit der Versammlungsbehörde lautet: Fridays For Future Osnabrück darf mit Fahrrädern auf der Autobahn fahren und für eine sozial- und klimagerechte Verkehrswende demonstrieren.”, sagt Florian Fox, Sprecher von Fridays for Future Osnabrück. 

Die Wetterprognose ist sonnig, sodass die Veranstalter*innen mit mehr als 150 Teilnehmer*innen rechnen, die sich trotz des frühzeitigen Beginns der Demonstration anschließen. Auch die immer wieder gute Stimmung im Demozug lädt dazu ein, sich am Sonntagmorgen früh auf den Sattel zu schwingen und eine moderate Sporteinheit zu absolvieren. Insbesondere die Betroffenen der Evakuierungsmaßnahme sind eingeladen an der Versammlung teilzunehmen. “Wir sind froh unser Demonstrationsrecht wahrnehmen zu können und freuen uns zu zeigen, dass Fahrräder die Zukunft sind und es keine weiteren Autobahnen braucht“, sagt Conny, Sprecherin von Fridays for Future Osnabrück. Sie führt fort: “Der Klimawandel hat längst begonnen und die Folgen sind bereits in dramatischer Weise sichtbar und spürbar. Nun ist es wichtig, im Problemsektor Verkehr umgehend umzudenken und umweltfreundliche Verkehrsmittel im Fernverkehr und Gütertransport wie die Bahn zu priorisieren und auszubauen. Es dürfen keine neuen umweltschädlichen Fernstraßen wie die A33 Nord errichtet werden.” 

Mit der Forderung, die Planungen und den Bau der A33 Nord einzustellen, trifft die Demonstration von Fridays for Future Osnabrück präzise die Veranstaltungen des bundespolitischen Terminkalenders. Heute am 13.03.2025 berät der 20. Bundestag in einer eilig herbeigeführten Sondersitzung unter anderem zum Sondervermögen für Infrastruktur. Kommende Woche soll es entgegen der üblichen einwöchigen Frist zwischen erster und zweiten / dritten Lesung des Gesetzes bereits eine Abstimmung mit den Mehrheiten des abgewählten Bundestages geben. Über diesen Vorgang liegen zu Recht Eilanträge beim Bundesverfassungsgericht vor. Noch im vergangenen Jahr erklagte der Osnabrücker Direktkanditat der CDU Dr. Matthias Middelberg vor dem Bundesverfassungsgericht die Einhaltung der Schuldenbremse und kaum steht der Machtwechsel bevor, ist das alles vergessen. Stattdessen sollen die Grünen den Wahlgeschenken von CDU und SPD zustimmen, während der Klimaschutz und die Klimafolgenanpassungen weiterhin chronisch unterfinanziert sind. Fridays For Future Osnabrück fordert die Grünen auf, einem Sondervermögen und der Lockerung der Schuldenbremse nur dann zuzustimmen, wenn keine fossilen Subventionen, keine neuen Autobahnen und keine anderen klimaschädlichen Projekte damit finanziert werden.

Fridays For Future Osnabrück stellt sich dieser Politik in den Weg und ruft die Menschen in Osnabrück, Wallenhorst, Rulle, Icker und Belm auf, gemeinsam in die Pedale zu treten. 


Die Fridays For Future Osnabrück ruft zur Fahrraddemo am Sonntag, 16. März 2025 gegen den Ausbau der A33-Nord auf. Zur Wahl des neuen Bundestages möchten wir unsere Forderungen zu Koalitionsverhandlungen und an die neue Bundesregierung adressieren. Wir sagen klar und deutlich: Stoppt den Ausbau der A33-Nord und organisiert eine klima- und sozialgerechte Verkehrswende!

Die A33-Nord im neuen Bundestag
Der neue Bundestag ist gewählt und die Klimakrise ist weiterhin aktuell. Fridays For Future Osnabrück hat sich das Osnabrücker Wahlergebnis im Detail angesehen und sieht sich bei der Forderung einer echten Verkehrswende bestätigt.
Erstens: Die Porsche-Partei von Christian Linder ist hochkant aus dem Bundestag herausgeflogen, auch in Osnabrück machte die Partei keinen Stich. Daniel Jutzi (FDP), der für den Bau der Autobahn warb, ist nicht in den Bundestag eingezogen.
Zweitens: SPD, Grüne und Linke haben sowohl in der Erst- als auch bei den Zweitstimmen zusammen eine absolute Mehrheit in der Stadt Osnabrück erzielt. 
Drittens: Der Gewinner des Direktmandates CDU-Mann Middelberg zählt zu den größten Verfechtern der Schuldenbremse und erklagte vor dem Bundesverfassungsgericht in der zurückliegenden Legislaturperiode ihre Gültigkeit. 

Unterm Strich gibt es hier in Osnabrück eine rot-grün-rote Mehrheit, die die konsequente Verkehrswende forciert und gleichzeitig eine CDU, die keine neuen Schulden wollte. Das lässt nur einen Schluss für die künftige Bundesregierung zu: Der Ausbau der A33Nord wird gestoppt und der Planungsprozess eingestellt. Ohnehin wären die Kosten für den Ausbau der A33Nord in Höhe von über 200 Mio € direkt in der Radverkehrsinfrastruktur besser angelengt. Von diesem Geld lässt sich der Radentscheid (Kostenschätzung der Stadtverwaltung Onabrück 108 Mio €, 2021) zwei Mal umsetzen. Darum haben wir für Sonntag, den 16.03.2025 eine große Fahrraddemo organisiert. 

Die A33 Nord in der Kommunalpolitik
Jüngst verkündete Oberbürgermeisterin Pötter, dass Osnabrück den Ausbau der A33 Nord dringend bräuchte, um die Radverkehrssicherheit auf dem Wallring zu erhöhen. “Eine Autobahn zum Wohle der Radfahrenden“ ist das absurdeste, was wir von Frau Pötter seit langem hören mussten! „Aber wir prüfen gerne am 16.03.2025 die Fahrbahnqualität der Autobahn mit unseren Rädern und vergleich sie mit den Radwegen im Stadtgebiet” sagt Florian Fox. Oberbürgermeisterin Katherina Pötter zeigt mit ihren Aussagen zum Radverkehr und der A33 Nord erneut, dass sie nur hinter der IHK und nicht hinter der Bevölkerung steht. Wir machen sie für die desaströse Umsetzung des Radentscheids verantwortlich und kreiden ihr den Verlust der Fördermillionen für den Wall-Umbau an. Ihr sind Menschenleben scheinbar weniger wert als die Profite der Osnabrücker Logistikunternehmen. Sie verspricht viel, aber hält nichts! Vor der Wahl wollte sie Pop-Up Radwege auf der Pagenstecher Straße, nach ihrer Wahl und seit zweieinhalb Jahren im Amt fordert sie energisch neue Autobahnen. Katharina Pötter ist Verkehrspolitisch gescheitert. Wir stellen uns dieser Politik in den Weg und rufen die Menschen in Osnabrück, Wallenhorst, Rulle, Icker und Belm auf, mit uns gemeinsam in die Pedale zu treten. 



Infostand 13.12.24

Fridays for Future Osnabrück: Infostand und Kundgebung am 13. Dezember 2024 – Wen würdest du wählen, wenn am Sonntag die nächste Bundestagswahl Klimakatastrophe wäre

Am Mittwoch, den 13. Dezember 2024, lädt Fridays for Future Osnabrück von 12 bis 16 Uhr zu einem Infostand zum Malen von Demoschildern am Neumarkt und einer dortigen Kundgebung um 15 Uhr ein.

Die Klimaaktivist*innen wollen erneut auf die Klimakrise und die Bedeutung der bevorstehenden Bundestagswahl aufmerksam machen. Dazu stellen sie die Frage: “Wen würdest du wählen, wenn am Sonntag die nächste Klimakatastrophe wäre”. Die Demoschilder werden für den deutschlandweiten Streiktag am 14. Februar 2025 vorbereitet.

Nach dem Ampel-Aus und kurz vor der Vertrauensfrage des Klimakanzlers blickt FridaysForFuture Osnabrück zurück auf die letzte Regierung und zieht Bilanz: Sie sind der Meinung, es gab Fortschritte im Thema Klima durch die Ampel-Regierung mit dem schnelleren Ausbau erneuerbarer Energien sowie einem neuen Bundes-Klimaschutzgesetz. Sie kritisieren aber auch große Rückschläge wie mit LNG-Gas, neuen Gasförderungen, zu viel unrealistischer Technologieoffenheit und schlussendlich wieder eine Aufweichung des Bundes-Klimaschutzgesetzes. Dies hat zur Folge, dass Klimaschutzziele nur noch sektorübergreifend eingehalten werden müssen und im Verkehrs- und Gebäudesektor somit keine Sofortprogramme mehr umzusetzen sind.
Miriam, eine Sprecherin der Ortsgruppe, stellt dazu die Frage: “Wo war unser Klimakanzler? Hat er die Klimakrise wieder vergessen?”

Neben der politischen Lage in Deutschland blickt die Ortsgruppe nachdenklich auf die neue EU-Kommission. Der Aktivist Fiete schmunzelt zu der Aussage der EU-Präsidentin von der Leyen, dass die europäische Automobil-Industrie ein Stolz Europas sei und sagt dazu: “Vielleicht wird sich dort genauso viel verändern wie durch ihren European Green Deal”. 

Die Ortsgruppe möchte aber klar nach vorne schauen: Statt Individualverantwortung wünschen sie sich eine Verkehrswende, in der ansprechende und verfügbare Alternativen wie Carsharing, Bus und Bahn eine Verbotsdebatte zum Auto komplett ersparen.

Es bleiben nur noch zweieinhalb Monate bis zur Bundestagswahl. Diese Wahl wird aus Sicht der Ortsgruppe wieder eine große Bedeutung für die Zukunft des Klimas haben. Aus diesem Anlass werden die Mitglieder auch in Osnabrück zwei Wochen vor der Wahl den deutschlandweiten Klimastreik am Valentinstag veranstalten. Am 14. Februar 2025 wird auf dem Theatervorplatz eine Kundgebung mit anschließendem Demozug stattfinden. Hierzu werden an diesem Freitag von 12 bis 16 Uhr am Infostand Demoschilder gemalt.

Mit der Versammlung soll das Klimabewusstsein zurückgeholt werden. “Der Klimaschutz würde nicht wie Olaf Scholz die Vertrauensfrage verlieren”, prophezeit die Aktivistin Conny.

Am Infostand wird es Fakten und Argumente für die alljährlichen Debatten beim Festtagsessen oder unterm Feuerwerkshimmel geben, sodass es sachlich bleibt und nicht zum Streit kommt.

Conny meint dazu: “Vielleicht ist ja wieder Schnee an Weihnachten und kein nächstes Jahrhundert-Hochwasser”. Sie führt fort: “Bei der anstehenden Wahl werden wir es jedenfalls für die nächsten Jahrzehnte entscheiden”.

  • Malen von Demoschildern am Infostand am Neumarkt von 12 bis 16 Uhr zur Vorbereitung auf den deutschlandweiten Klimastreik am 14. Februar 2025
  • Kundgebung um 15 Uhr zum Thema: Wen würdest du wählen, wenn am Sonntag die nächste Klimakatastrophe wäre – Gemeinsam das Klimabewusstsein zurückholen

GSD 20.9.24

Ein riesiges Dankeschön an die 700 Menschen, die beim Globalen Klimastreik am 20. September 2024 dabei waren. Unser Insagram-Post dazu:

Globaler Klimastreik am 20. September 2024 ab 13:30 Uhr vor der OsnabrückHalle.
Alle Infos zum Thema des Streiks, den Redebeiträgen, zur Demoroute, Awareness-Konzept und Barrierefreiheit findest du im folgenden Instagram-Post

Aktuelles findest du immer auf unserer Instagram-Seite:
https://www.instagram.com/fridaysforfuture_os/


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